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Großbrand bei der Rheinfelder Firma ITZ

Ein Brand in Halle der Rheinfelder Firma ITZ richtete am Samstagnachmittag  nach ersten Schätzungen einen Schaden in Millionenhöhe an. Über 100  Feuerwehrleute waren im Einsatz, Personen wurden zum Glück nicht  verletzt.

 Eine riesige Rauchwolke stand am Samstagnachmittag über dem  Industriegebiet von Rheinfelden, in einer neuen Halle der Firma ITZ, in  der nicht gearbeitet wurde, war aus bisher noch nicht geklärter Ursache  ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehren auf Rheinfelden,  Rheinfelden/Schweiz, sowie die Werkswehren von Degussa-Evonik, Aluminium und DSM aus Grenzach-Wyhlen versuchten mit Wasser und Schaum der  Flammen Herr zu werden, doch immer wieder flackerten die Flammen auf.  Messtrupps aus Lörrach und Weil am Rhein stellten zwar keine giftigen  Schadstoffe in der Luft fest, doch wurde die Bevölkerung, besonders im  nah gelegenen Ortsteil Karsau aufgefordert, Fenster und Türen  geschlossen zu halten.                 
Mitarbeiter eine Stahlbaufirma,  die auf dem Firmengelände in der Nähe mit der Errichtung einer weiteren  Halle beschäftigt waren meldeten gegen 16.40 Uhr über den Notruf eine  Verpuffung und den Brandausbruch. Als erstes waren die Abteilung Karsau  der Freiwilligen Feuerwehr Rheinfelden vor Ort. Zu diesem Zeitpunkt  schlugen die Flammen bereits aus der Halle, die die Wehrmänner auch  unter Atemschutz nicht betreten konnten, zumal sie immer mehr in sich  zusammensank und einzustürzen drohte. Nach und nach rückten weitere  Abteilungen der Rheinfelder Stadtwehr an, dazu wurde die große  Drehleiter der Wehr aus Rheinfelden angefordert, ebenso alarmierte die  Einsatzleitung, die in den Händen von Kreisbrandmeister Bernd Schwäble  lag, die Kräfte der benachbarten Werke Evonik und Aluminium, die wie die DSM-Werkwehr mit ihren Einsatzfahrzeugen anrückten. bekämpft wurde der  Brand aus der Höhe mit Wasser, dass aus Hydranten auf dem Werkgelände  und dem Rhein kam. Zudem wurde ein Schaumteppich in der Halle gelegt.  Ein übergreifen der Flammen auf eine benachbarte Halle konnte verhindert werden. Das Löschwasser und der Schaum wurden in speziellen Becken  aufgefangen, damit nichts in den Rhein gelangte. Noch in den  Abendstunden flackerte das Blaulicht rund um den Brandort, der Einsatz  dauerte viele Stunden.