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Lärmschutzwand in Brand

Bereits kurz nach Beginn des neuen Jahres hatte die Feuerwehr Warmbach ihren ersten Einsatz in 2009. Eine Lärmschutzwand entlang der Bahnlinie in Warmbach brannte.

Das Knallen der Sektkorken war noch nicht gänzlich verhallt und die Feuerwerkskörper zischten noch gen Himmel, als gleich zwei Abteilungen der Feuerwehr Rheinfelden an Neujahr zum ersten Einsatz im noch jungen Jahr 2009 gerufen wurden. Denn etwa um 0.15 Uhr war in Warmbach in der Straße "Im Ortsetter" an der Lärmschutzwand eine starke Rauchentwicklung von Anwohner festgestellt. "Obwohl sich die Anwohner", wie Stadtbrandmeister Gerhard Salg versicherte, "mit sieben privaten Feuerlöschern engagiert bemühten den Brand zu löschen", wurde dann doch die Feuerwehr alarmiert.

Nachdem zunächst wegen "brennendem Unrat" nur ein "Kleinalarm" für die Warmbacher Wehrmänner ausgelöst wurde, sah sich dann Stadtbrandmeister Salg doch veranlasst "Vollalarm" für die Abteilungen Warmbach und Nollingen geben zu lassen. Als die beiden Abteilungen mit vier Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften an der Schadensstelle eintrafen, waren zwar die Flammen, jedoch nicht das Feuer gelöscht. Da das brennbare Innerer dieser Lärmschutzwand, eine aus gepresstem Stroh gefertigte Lärmschutzschicht, immer noch glimmte und so nicht gelöscht werden konnte, mussten die Wehren die äußere Holzverkleidung entfernen. Wie der Warmbacher Abteilungskommandant Alex Böhler wissen ließ, wurde die Lärmschutzwand auf eine Länge von etwa zehn Meter durch diesen Brand in Mitleidenschaft gezogen.

Während der Löscharbeiten sicherte die gleichfalls alarmierte Bundespolizei die Bahnlinie. Die Brandursache steht noch nicht fest.